Umbau eines Industriedenkmals - Wartburgarena O1
CPV codes
45111000 Construction workDescription
Die Stadt Eisenach beabsichtigt die Errichtung einer neuen Sport- und Veranstaltungshalle in das Bauvolumen eines leerstehenden Fabrikgebäudes auf dem Gelände des ehemaligen Automobilwerks Eisenach (AWE). Für den geplanten Neubau ist ein großflächiger Rückbau der Bestandskonstruktion hinter demzu erhaltenden Gebäudebestand (Achsen A – B ) vorgesehen. Bei dem zurückzubauenden Bestandsgebäude (Achsen B – L) handelt es sich um einen voll unterkellerten, dreigeschossigen Systembau in Stahlskelettbauweise aus den 1930er Jahren, der insbesondere im Kellergeschoss teilweise durch Stahlbetonbauteile ergänzt wurde. Das Tragwerk besteht aus Stützen, Haupt- und Nebenträgern sowie Decken mitüberwiegend Hohlziegelsteinen (Stahlsteindecken) und teilweise Stahlbetondecken. Das Achsraster beträgt 7,00 m in den Buchstabenachsen A – L und 5,50 m in den Zahlenachsen 1 – 17. In den mittleren Längsachsen E – G ist ein reduziertes Achsmaßvon 6,63 m × 5,50 m vorhanden. Die Hauptabmessungen des Gebäudes betragen ca. 88,30 m x 69,50 m bei einer Gebäudehöhe von etwa 13,50 m (Traufe) bis maximal ca.18,00 m (Dachaufbauten). Das Gebäude ist bereits weitgehend von Innenwänden freigestellt; erhalten sind lediglich die Aufzugstechnik sowie zwei innere Bestandstreppenhäuser, die über das Dach hinausgeführt sind. Die Fassaden des Stahlskeletts (ursprünglich ausfachendes Klinkermauerwerk) wurden bereitsvollständig zurückgebaut. Die Fassadenfelder bestehen aus einer großflächigen, gleichförmigen Anordnung von Stahlrahmen- bzw. Stahlsprossenfenstern, die bereits vollständig ausgeglast sind sowie aus Stahlprofilen im Brüstungs- und Sturzbereich.Im Bestandsgebäude ist im Bereich der Mittelachsen des 1. und 2. Obergeschosses ein Lichthof ausgebildet; das Erdgeschoss wird hier von einem Satteldach überspannt. Die Dachfläche über dem 2. Obergeschoss ist als flach geneigtes Satteldach mit zweiSatteldachlichtbändern über den jeweiligen Innenachsen C und I ausgebildet. Den oberen Gebäudeabschluss bildet eine umlaufende, außenliegende Traufe. Die Gründung des Bestandsgebäudes wurde als Flachgründung ausgeführt und umfasst innenliegende blockförmige Einzelfundamente sowie außenliegende Streifenfundamente.